Aus der Reihe Person und Gesellschaft:
Intersektionalität und personzentrierte Psychotherapie
Über die Vulnerabilität von mehrfach diskriminierten Personen im Alltag und in der Psychotherapie.

Soziale Kategorien wie Gender, Ethnizität, Herkunft, Weltanschauung, körperliche Verfasstheit, sexuelle Orientierung, Alter ... können nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Soziale Diskriminierungen/Ungleichheiten entlang dieser Strukturkategorien überschneiden sich und stehen miteinander in Wechselwirkung. In diesem Supervisionsseminar wollen wir ein Bewusstsein für die Bedeutung und Auswirkungen von Intersektionalität und für die Komplexität von Diskriminierungsprozessen schaffen. Ausgegangen wird von der Erfahrung der Teilnehmer:innen.

Leitung: Mag.a Karin Macke und Gabriele Hasler MSc

Zeit: Samstag, 11.10.2025, 09:30 - 18:00

Ort: Wien, Praxisgemeinschaft Macke, Hietzing

Kosten: € 240,- für APG•IPS-Kandidat: innen, APG•IPS-Mitglieder und für Teilnehmer: innen des APG-Propädeutikums, sonst € 275.- Es gelten die Zahlungsbedingungen des APG•IPS.

Anmeldung: bei seminar@apg-ips.at. Anmelde- und Zahlungsschluss: 31.08.2025. Bitte geben Sie bei der Anmeldung explizit bekannt, falls Sie das Seminar als Praktikumssupervision absolvieren möchten.

TeilnehmerInnen: bis 20

Anrechenbarkeit:
10 Arbeitseinheiten • Propädeutikum: Praktikumssupervision • Fachspezifikum: Wahlpflicht Supervision • Gruppenarbeit/-therapie: Wahlpflicht Supervision • Beratung & Gesprächsführung: Wahlpflicht Supervision • Für Fort- und Weiterbildung (außer KJPT) im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Richtlinien des Bundesministeriums und für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen/einer eingetragenen Psychotherapeut:in (mit Zusatzbezeichnung) verlangt.





Aus der Reihe Person und Gesellschaft: MUTTER*-BEZIEHUNGEN: Die wichtigste weibliche* Person im Leben eines Menschen?
Seminar zum Thema Mutter*(rolle) aus personzentrierter Sicht

Die Vollzeitmutter. Die Rabenmutter. Die perfekte Mutter. Die überfürsorgliche Mutter. Die Vorzeigemutter. Die böse (Stief-) Mutter. Die ausreichend gute Mutter? Die allmächtige Mutter. Die schmerzensreiche Mutter. Die geborene Mutter. Die Leihmutter. Die Übermutter. Die schuldige Mutter. Mutter Natur. Mutter-Heilige-Hure? Kaum eine andere Beziehung ruft in gesellschaftlichen Diskussionen und therapeutischen Prozessen so starke Emotionen hervor. Die Gestaltungen und Definitionen der Mutterrolle waren von jeher von zentralem Interesse. Sie erschöpfen/erschöpften sich nicht nur in der „biologisch definierten“ und „sozialen“ Mutter, die Mutter* wird auch zu einem Bedeutungskomplex, der die Verortung der Frau* in der Gesellschaft wesentlich mitbestimmt.

Wir wollen einen kritischen Diskussionsprozess zu derartigen Mutter-Mythen und Klischees anregen und an der Frage arbeiten: Wie kann eine personzentrierte Sichtweise auf Mutter* (-Gestalten) aussehen?

Leitung: Mag.a Karin Macke und Gabriele Hasler MSc

Zeit: Freitag, 14. November 2025, 17:00 - 21:00

Ort: Wien, Praxisgemeinschaft Macke, Hietzing

Kosten: € 360,- für APG·IPS-Kandidat: innen, IPS- Mitglieder und für Teilnehmer: innen des APG-Propädeutikums, sonst € 400,-. Es gelten die Zahlungsbedingungen des APG•IPS.

Anmeldung: bei seminar@apg-ips.at. Anmelde- und Zahlungsschluss: 03.10.2025

TeilnehmerInnen: bis 20

Anrechenbarkeit:
15 Arbeitseinheiten • Aufnahmeverfahren in die Ausbildungen • Propädeutikum: Selbsterfahrung • Fachspezifikum: Wahlpflicht: Selbsterfahrung • Gruppenarbeit/-therapie: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Beratung & Gesprächsführung: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Für Fort- und Weiterbildung (außer KJPT) im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Richtlinien des Bundesministeriums und für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen/einer eingetragenen Psychotherapeut:in (mit Zusatzbezeichnung) verlangt.





Aus der Reihe Person und Gesellschaft: Die Person im Bann multipler Krisen. Wenn die Weltlage inkongruent macht.
„Unser Selbst lässt sich nicht mehr halten. Zwischen unserem Bild von uns selbst und dem, was wir erfahren und was uns langsam dämmert, tut sich eine beachtliche Differenz, ja Kluft auf. Der Status Quo ist nicht mehr aufrecht zu erhalten. Das Ergebnis ist eine beträchtliche, in gewisser Hinsicht extreme Inkongruenz. Jedenfalls solange wir uns der Angst, die diese Inkongruenz anzeigt, nicht stellen.“ (Peter F. Schmid, 2020).

Klimakatastrophe, Pandemien, weltweite Kriegsgeschehen, Autokratien am Vormarsch … Sich gegenseitig verstärkende Krisen prägen unseren Alltag in einem von uns nie zuvor erlebten Ausmaß. Wie können solch multiple Krisen verstanden und friedlich bewältigt werden? Auf welche Ressourcen kann zurückgegriffen werden und welche Verantwortung haben Psychotherapeut: innen im Umgang mit aktuellen Polykrisen? In Diesem Seminar wollen wir uns einerseits mit Krisendynamiken und Krisenwahrnehmung auseinandersetzen. Andererseits wollen wir das mögliche Potential, das der personzentrierten Haltung innewohnt, gegenüber Menschen, der Gesellschaft, der Welt, gemeinsam erforschen. Ebenso stellen wir uns die Frage wie wir als Psychotherapeut: innen für unsere Klient: innen, die von Ängsten und Entfremdung betroffen sind, hilfreich sein können und was wir dazu beitragen wollen, gesamtgesellschaftlich neue Perspektiven zu entwickeln.

Leitung: Mag.a Karin Macke und Gabriele Hasler MSc

Zeit:
Freitag, 16. Jänner 2026, 17:00 - 21:00
Samstag, 17. Jänner 2026, 09:30 - 18:00

Ort: Wien, Praxisgemeinschaft Macke, Hietzing

Kosten: € 360,- für APG·IPS-Kandidat: innen, APG•IPS-Mitglieder und für Teilnehmer: innen des APG-Propädeutikums, sonst € 400,-. Es gelten die Zahlungsbedingungen des APG•IPS.

Anmeldung: bei seminar@apg-ips.at. Anmelde- und Zahlungsschluss: 05.12.2025

TeilnehmerInnen: bis 24

Anrechenbarkeit:
15 Arbeitseinheiten • Aufnahmeverfahren in die Ausbildungen • Propädeutikum: Selbsterfahrung • Fachspezifikum: Wahlpflicht: Selbsterfahrung • Gruppenarbeit/-therapie: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Beratung & Gesprächsführung: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Für Fort- und Weiterbildung (außer KJPT) im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Richtlinien des Bundesministeriums und für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen/einer eingetragenen Psychotherapeut: in (mit Zusatzbezeichnung) verlangt.





Give Peace a New Chance
"The Rust Workshop" 1tägiger Encounter
Back to the roots
"It is not that this approach gives power to the person; it never takes it away." (Carl Rogers, 1977)

Back to the roots (Encounter in German and English): In seinen letzten Lebensjahren interessierte sich Carl Rogers zunehmend für soziale Fragen und vor allem für Friedenspolitik. Er engagierte sich in unterschiedlichen Konflikten, religiösen und politischen. 1985 initiierte Carl Rogers einen 4-tägigen Workshop in Rust am Neusiedlersee für 50 hochrangige Politiker, Menschen aus 17 Ländern mit unterschiedlichen, oft gegensätzlichen, politischen Weltanschauungen und Haltungen. Sie sollten in einer personzentrierten Atmosphäre, im Dialog von Person zu Person Verständnis füreinander entwickeln. Carl Rogers ging davon aus, dass Begegnungen unter solchen Bedingungen ein wesentlicher Eckpfeiler von Friedenspolitik sind – gegenseitige Wertschätzung, Empathie und Echtheit in der Kommunikation ermöglichen Friedensprozesse und Persönlichkeitsentwicklung. Wir wollen In der Tradition von Carl Rogers einen Encounter in (vermutl. ebendiesem) Hotel in Rust ermöglichen und gemeinsam an einem solchen Friedensprozess mitwirken. Eine der großen Herausforderungen unserer Tage ist Spaltungen zu überwinden, Konflikte konstruktiv auszutragen, zu sozialem Frieden beizutragen, durch Anerkennung der Differenz und echten Dialog. Denn Friede ist kein Zustand, sondern ein ständiger Prozess. Die Themen von Vielfalt begegnen uns in allen gesellschaftlichen Bereichen, soziale Verantwortung ist heute überall gefragt. In der Tradition von Carl Rogers stehend möchten wir mit diesem Seminar alle Menschen/Personen ansprechen, die auf der Suche nach einer Antwort auf diese Herausforderungen sind und diese Form des Miteinander erproben oder weiter erforschen und erleben wollen.

Leitung: Mag.a Karin Macke und Gabriele Hasler MSc

Zeit:
1. März 2026

Ort: Wien

Kosten: € 240,- für APG•IPS-Mitglieder und Teilnehmer: innen am APG•IPS-Fachspezifikum und APG-Propädeutikum; sonst € 275,-. Es gelten die Zahlungsbedingungen des APG•IPS.

Anmeldung: bei seminar@apg-ips.at. Anmelde- und Zahlungsschluss: 01.02.2026

Anrechenbarkeit:
10 Arbeitseinheiten • Propädeutikum: Selbsterfahrung • Aufnahmeverfahren in die Ausbildungen: Selbsterfahrung • Fachspezifikum: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Beratung & Gesprächsführung: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Für Fort- und Weiterbildung (außer KJPT) im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Richtlinien des Bundesministeriums und für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen/einer eingetragenen Psychotherapeut:in (mit Zusatzbezeichnung) verlangt.




Geschwisterliebe. Geschwisterrivalität. Geschwisterbeziehungen.


Keine anderen Beziehungen gleichen Geschwisterbeziehungen. Sie sind im Gegensatz zu Elternbeziehungen horizontal und können sehr prägend sein. Sie sind elementare Erfahrungen und emotional teils ambivalent, denn sie könne von Nähe, Empathie und Zuneigung, aber auch Rivalität und/oder Abneigung geprägt sein. Geschwisterbeziehungen beeinflussen nicht nur unser individuelles, familiäres Sein, sie stellen auch, so die Ergebnisse von Gegenwartsdiagnosen, ein gesellschaftliches Ordnungsprinzip dar. Marlene Streeruwitz analysiert das Säen von Misstrauen und Schüren von Geschwisterrivalität als Instrument der Herrschaft im Patriarchat. In diesem Seminar befassen wir uns damit, wie Geschwisterbeziehungen verstanden werden können und nähern uns den genannten Aspekten aus personzentrierter Sicht an. Ausgegangen wird dabei von den Erfahrungen der Teilnehmenden.

Leitung: Mag.a Karin Macke und Gabriele Hasler MSc

Zeit:
Sonntag, 15. März 2026, 09:30 - 18:00

Ort: Wien, Praxisgemeinschaft Macke, Hietzing

Kosten: € 240,- für APG•IPS-Kandidat: innen, APG•IPS-Mitglieder und für Teilnehmer: innen des APG-Propädeutikums, sonst € 270.-. Es gelten die Zahlungsbedingungen des APG•IPS.

Anmeldung: bei seminar@apg-ips.at. Anmelde- und Zahlungsschluss: 01.02.2026

TeilnehmerInnen: bis 24

Anrechenbarkeit:
10 Arbeitseinheiten • Aufnahmeverfahren in die Ausbildungen • Propädeutikum: Selbsterfahrung • Fachspezifikum: Wahlpflicht: Selbsterfahrung • Gruppenarbeit/-therapie: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Beratung & Gesprächsführung: Wahlpflicht Selbsterfahrung • Für Fort- und Weiterbildung (außer KJPT) im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Richtlinien des Bundesministeriums und für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen/einer eingetragenen Psychotherapeut: in (mit Zusatzbezeichnung) verlangt.